Die Mission des Ordens

Letzte Woche hatte ich die große Freude, am Kongress zur Mission des Ordens zum Abschluss des 800. Jubiläums teilnehmen zu können. 600 Mitglieder aus allen Zweigen des Ordens waren nach Rom gekommen, um gemeinsam darüber nachzudenken, wozu wir als dominikanische Familie gesandt sind, was es heute heißt, "Prediger" zu sein. Dabei lauteten die Ausgangsfragen: "Von wem sind wir gesandt? Zu wem sind wir gesandt? Mit wem sind wir gesandt? Was bringen wir mit in unserer Sendung?" 

Die Antwortversuche wurden von verschiedenen Schwestern und Brüdern in den Bereichen "Evangelium und Menschlichkeit", "Predigt und Begegnung" sowie "Gesendet zum Dienst" gegeben. Hierbei eröffneten die morgendlichen Reden die anschließende Workshopsession, in denen es wiederum Unterthemen gab. So war ich z.B. mit Sr. Megan McElroy und fr. Greg Heille am zweiten Tag zum Thema "Dominican Preaching Network" vertreten. Am ersten Tag nahm ich am Workshop "Preaching Justice" teil, in dem zwei Werke vorgestellt wurden, die den dominikanischen Einfluss auf die Sozialethik des 20. Jahrhunderts darstellten und am dritten Tag nahm ich am Workshop zum Thema "Estudio" teil. Die Workshoptitel und die Notizen in meinem Heft zeigen, dass es ziemlich international zuging und alles in einer der drei Ordenssprachen Englisch, Französisch oder Spanisch gehalten wurde.
So auch die künstlerischen Darbietungen in der Mittagspause, über ein Theaterstück, Klaviermusik hin zu einem Chorkonzert, wie auch die Podiumsdiskussionen am Nachmittag, die zum jeweiligen Tagesthema passten.

Das Programm wurde abends abgeschlossen durch einen kleinen Pilgerweg, nach Santa Sabina, in die Synagoge und nach Santa Maria sopra Minerva.

Also ein reich gefülltes Programm, das am Samstag mit der Conclusio und der Papstmesse inSan Giovanni in Laterano endete. Eine dichte Woche, von der ich einige Punkte ganz besonders mitnehme:

Wieder einmal den beeindruckenden Reichtum unserer Ordensfamilie. Ihre Vielfalt, die Präsenz in allen Teilen der Erde und unter und mit allen Menschen.

Den Appell des Ordensmeisters Bruno Cadoré, zu studieren, zu studieren, zu studieren, um so die Wahrheit verkünden zu können. Im Zeitalter alternativer Fakten scheint mir das besonders wichtig zu sein.

Die Aufforderung von Sr. Teresa Hieslmayer und fr. Felicissimo Martinéz, im anderen das Evangelium der Menschlichkeit zu sehen und sein Gesicht als Herausforderung für die Verkündigung anzunehmen. In Zeiten, in denen Gesellschaften beginnen, sich abzuschotten, ist das für mich ein wichtiger Impuls.

Und die Erfahrung, wie belebend und schön ist es, mit Brüdern und Schwestern zusammen zu sein, mit ihnen in Kontakt zu kommen, sich auszutauschen und ähnliche Gedanken und Ideen zu teilen. Aber auch zu erleben, unter welchen Bedingungen sie leben, z.B. in Nigeria oder im Irak oder...

Eine bewegende Woche, die Lust macht auf die nächsten 800 Jahre unseres Ordens.

Sr. Kerstin-Marie

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Kommentare: 3
  • #1

    Sr. Wilhelma Kalpers op (Samstag, 28 Januar 2017 17:05)

    Liebe Sr. Kerstin-Marie, ich möchte Dir ganz herzlich für diesen Beitrag danken. Um ehrlich zu sein, ich hatte schon auf ihn gewartet. Auf unserer Ordenshomepage www.op.org war es uns möglich, im Livestream ziemlich weitgehend am Missionskongress zum 800-jährigen Jubiläum unseres Ordens teilzunehmen. Die Weite (geografisch, geistig, vielfältige Teilnahme) und dennoch das gemeinsame Suchen nach unserem missionarischen Auftrag hat auch mich sehr beeindruckt und gefreut (z.B. Podium mit Schwestern aus dem Irak u. Nigeria!). So habe ich auch Dich zu meiner Freude gesehen. Die Schlussansprache des Ordensmeisters habe ich mir - wie Du - auch hinter die Ohren geschrieben. Study, study once more ! And dialog! Mit den Menschen, die leiden, ihre Situation zu verstehen suchen. Dazu passt auch die Ansprache von Papst Franziskus im Abschlussgottesdienst, die mich tief beeindruckthat, und die jedermann/-frau auf Deutsch in den Internet-Unterlagen bei Radio Vatikan de finden und lesen kann. In herzlichen Mitgehen grüsst Sr. Wilhelma

  • #2

    Julia (Samstag, 28 Januar 2017 17:33)

    schön zu lesen wie gut das für Sie war und wie viel Sie davon mitnehmen können.

  • #3

    AlennaAlison@gmail.com (Mittwoch, 07 März 2018 05:11)

    Ich fühle mich wieder so gesegnet in meiner Ehe, nachdem Doktor ODUMODU meinen Mann zurückbrachte, der sich für ein gutes Jahr von mir trennte. Am ALENNA mit Namen aus RUMÄNIEN. Obwohl ich am ganzen Körper Mund habe, wird es nicht ausreichen, Doktor ODUMODU für seine Hilfe in meinem Leben zu danken. Mein Mann trennte sich für ein Jahr von mir und hatte Schmerzen und Qualen ohne ihn. Also suchte ich überall nach Hilfe, aber nichts funktionierte nicht, bis ich Doktor ODUMODU meinte. Ich erklärte ihm meine Situation und er versprach, dass mein Mann innerhalb von 48 Stunden soweit zurückkommen wird, dass mein Herz immer noch für ihn schlägt. Ich glaubte an ihn und er bereitete einen Zauber für mich vor und mein Mann rief mich genau an, als Doktor ODUMODU sagte. Er flehte und sagte, er brauche mich zurück und jetzt leben wir wieder glücklich für die letzten 9 Monate. Jeder da draußen, der meinen Artikel liest, der Hilfe braucht, sollte sich mit ihm in Verbindung setzen ... Email: drodumodusolutions@gmail.com

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