Bolivia - me gusta!

Zurück aus Bolivien bin ich voller Eindrücke und habe noch gar nicht alles sortiert. Ich glaube, es geht mir so wie der Maus Frederik, die im Sommer Farben für den Winter sammelt und dann allen anderen Mäusen davon erzählt. 

Ich habe so viel Wunderbares in Bolivien erlebt, dass ich mindestens einen Winter lang davon zehren kann. Zwar ging die Zeit unglaublich schnell vorbei, aber jeder Tag war voller Erlebnisse, Farben und Eindrücke. Dabei gab es einige Punkte, die die Reise so besonders gemacht haben:

Die Begleitung durch die Schwestern zu Hause. Sei es durch das Gebet oder das ein oder andere Telefonat im Vorfeld mit Bolivien, um alles abzuklären.

Die Gruppe und ganz besonders die hervorragende Organisation durch den Geschäftsführer der Hermandad in La Paz. Fast nichts war unmöglich, alles wurde geregelt, alles wurde bedacht und bekümmert. Vielen Dank an Philipp Spinner, das war ein Fest.

Meine Partnerin in der Erfahrungswoche und Zimmergenossin, Vera Heintz, mit der es möglich war, auch an den Tagen zwischen Bett und Bad noch zu lachen.

Die Tatsache, dass man als Dominikanerinnen eigentlich nirgendwo auf der Welt fremd ist. Gleich bei unserer Ankunft am Flughafen in Cochabamba waren Hna. Rosa Maria und Hna. Maria Selva da, um uns zu begrüßen. Was für eine Freude! Hna. Rosa Maria erwartete uns am Flughafen in Santa Cruz und bei den Schwestern im Konvent fühlten wir uns sehr schnell wohl und zu Hause - wozu der ein oder andere Cafecito, der Dia de Amistad und die Fiesta sicher beigetragen haben. In La Paz dann traf ich im Priesterseminar einen Mitbruder, der Weihbischof ist und immer wieder besuchten wir unterwegs Mitbrüder, die an verschiedenen Orten tätig sind. Und zwischendurch immer wieder die Unterstützung per WhatsApp oder Email bei allen Fragen durch unsere bolivianischen Schwestern.

Die vielen "Willkommens"-Plakate in unseren Konventen, in der Schule, im Kindergarten,... So viel Herzlichkeit und Freude war überwältigend!

Und dann natürlich das Land an sich: So beeindruckend schön, so abwechslungsreich, so arm und gleichzeitig auch reich, so vielfältig, so nette und herzliche Begegnungen, so leckeres Essen, so ein lebendiger Glaube, so viele Ideen und so viel Engagement.

Es war einfach eine riesengroße Freude, in Bolivien zu sein. Und wer mehr von der Reise, von den Erlebnissen und Erfahrungen hören und sehen möchte, ist herzlich eingeladen, am 25. September um 20.00 Uhr nach Arenberg zu kommen. Unter dem Titel "Einmal Bolivien und zurück." gibt es Bilder, Musik und Erlebnisse aus Bolivien.

Und wer weiß, vielleicht gibt es eines Tages, se Díos quiere, auch eine Fortsetzung der Erlebnisse.

Sr. Kerstin-Marie

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Kommentare: 1
  • #1

    Julia (Samstag, 27 August 2016 17:59)

    Es ist schön zu lesen das Sie so eine schöne Zeit in Bolivien hatten.