Das Jahr steht auf der Höhe

"Das Jahr steht auf der Höhe, die große Waage ruht." Das ist eines meiner Lieblingslieder aus dem neuen Gotteslob, was auch damit zusammenhängen mag, dass ich diese Wochen, in denen das Jahr auf der Höhe steht, als die schönsten Wochen des Jahres empfinde.

Nach einer inspirierenden Osterzeit, in der wir den Sieg des Lebens über den Tod gefeiert haben, sind wir wieder eingetreten in die "normale" Zeit im Jahreskreis. Die Antiphonen im Stundengebet sind allen Schwestern schon längst in Fleisch und Blut übergegangen, und so beten wir ganz entspannt und froh viermal am Tag die Psalmen miteinander.

Wenn ich morgens aufwache, ist es schon so hell, dass ich kein Licht mehr anzumachen brauche und so habe ich das Gefühl, dass es gar nicht soo früh ist.

Und wenn ich abends ins Bett gehe, wenn es noch nicht stockfinster ist, habe ich den Eindruck, dass die Nacht viel länger ist als sonst. Ein herrliches Gefühl.

Um diese Zeit liegen die Ferien in der Regel noch vor mir und ich kann mich gedanklich schon darauf freuen, in einigen Wochen zu starten. Ich studiere Landkarten auf der Suche nach dem schönsten Weg, sammle Sachen zusammen, die ich in den Ferien brauchen werde und freue mich auf eine entspannte Woche in meinem Ferienparadies in Vechta.  

Und wenn es dann im Posteingang langsam ruhiger wird und sich verschiedene Leute in den Urlaub verabschieden, ist Zeit, um über Neues und mögliche Projekte nachzudenken und sie vielleicht schon auf den Weg zu bringen.  

Wie es im schon erwähnten Lied heißt, ist diese Zeit zwischen blühen und ernten wirklich besonders und gesegnet.

In diesem Sinne wünsche ich wunderbare Sommerwochen

Sr. Kerstin-Marie 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Britta (Dienstag, 27 Juni 2017 19:18)

    Hallo,
    Könnten Sie hier unter dem Blog mal ein aktuelles Foto von der Blumenwiese in Arenberg posten?
    Sie sieht im Sommer immer so wunderschön aus, wüsste gerne wie sie aktuell aussieht dieses Jahr.
    Mit freundlichen Grüßen, Britta