Wählen gehen!

Heute morgen bekam ich per Post die Wahlbenachrichtigung zur Landtagswahl in NRW am 14. Mai. Ein nicht gerade österlicher Brief, aber da wir in diesen Tagen ganz besonders den Sieg des Lebens über den Tod feiern, hat die Wahlbenachrichtigung dann doch etwas mit Ostern zu tun - zumindest für mich. Denn wer wählen geht, setzt sich für das Leben ein. Der nimmt unsere Staatsform und unser Regierungssystem, nämlich die parlamentarische Bundesrepublik mit der parlamentarischen Demokratie, ernst, die uns seit mehr als 70 Jahren den Frieden im Land sichert und für die allermeisten einen gewissen Wohlstand mit sich bringt. 

Und auch, wenn ich mich in keiner politischen Partei engagiere, bedeutet meine Teilnahme an den verschiedenen Wahlen, dass ich meinen Mindestbeitrag als Bürger in unserem Land leiste und damit die Demokratie unterstütze. Was ich dann wähle, steht ja auf einem anderen Blatt, wichtig ist zu allererst mal, dass ich spätestens am 14. Mai meinen Wahlzettel abgebe. Ob ich dabei nun die Partei der Tierfreunde gewählt habe - falls es die gibt - oder den Zettel ungültig gemacht habe, zuerst einmal signalisiere ich, dass ich unser Regierungssystem unterstütze. Wenn ich mich dann auch noch ernsthaft für eine Partei entscheide, die meine Interessen vertritt, kann ich indirekt auch mitgestalten, wie unser Land aussehen soll. Da Parteiprogramme oft recht langwierig und manchmal auch irgendwie ähnlich sind, kann ja der Wahl-O-Mat weiterhelfen. Für NRW ab dem 24. April hier.

Nicht zu wählen, bedeutet letztendlich, der Demokratie zu schaden, sich nicht für das Leben einzusetzen. Und das finde ich schräg, wo wir doch gerade das Leben feiern.

Und damit ich am 14. Mai nicht vergesse, zur Wahl zu gehen - was mir tatsächlich einmal passiert ist, als es um eine Volksabstimmung zu einem Freibad ging -, habe ich heute gleich Briefwahl beantragt. Noch bequemer kann man es ja gar nicht haben, wenn die Wahlurne quasi ins Kloster kommt.

Und dann hoffe ich, dass am 14. Mai viele Bürgerinnen und Bürger hier in NRW wählen gehen und später am 24. September in ganz Deutschland. Auch das kann man ja bequem per Briefwahl erledigen oder es mit einem Sonntagsspaziergang verbinden.

Sr. Kerstin-Marie

 

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